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Smart Gardening – „Smart Home“ für den Outdoorbereich


Das Smart Home gibt es jetzt auch für den Garten. In diesem Artikel finden Sie Smart Home Geräte für den Außenbereich.
(Bild: CDC auf unsplash.com)

Wenngleich der eigene Garten oder sonstige Außenbereiche des Grundstücks nicht direkt ein Teil der eigenen vier Wänden sind, gehören auch sie zum Haus dazu. Gerne genießt man etwas Zeit auf der Gartenterasse, um frische Luft zu tanken und sich etwas zu entspannen. Dafür muss man aber auch ein paar Opfer bringen – schließlich will ein Garten gepflegt sein und das bedeutet vor allem eines: Arbeit. Der Rasen muss gemäht werden, die Pflanzen brauchen Bewässerung und vieles mehr. Wie praktisch, dass es auch für Außenbereiche eine Menge Smart Home, oder besser gesagt Smart Garden Lösungen gibt. Wir verraten, wie smarte Gartenpflege aussehen kann.

Wer sich nicht selbst um den Garten kümmern möchte, der hat im Prinzip zwei Möglichkeiten. Entweder man engagiert einen Gärtner, was auf lange Sicht jedoch relativ hohe Kosten bedeutet. Oder man wirft einen Blick auf die neueste Technologie im Bereich Smart Garden. Zwar sind gute Smart Gardening Geräte nicht gerade billig und bedeuten zunächst einmal eine höhere Investition, doch lohnt sich die Anschaffung ganz klar auf lange Sicht.


Rasenpflege leicht gemacht: Das können Intelligente Mähroboter


Was im kleinen Garten noch zu verkraften ist, stellt für große Grundstücke schon einen erheblich größeren Aufwand dar. Rasenmähen ist nicht nur zeitaufwendig, sondern bedeutet auch körperliche Belastung, die besonders ältere Menschen nicht mehr auf sich nehmen können und/oder wollen.

Ein intelligenter Mähroboter kann einem diese Last von den Schultern nehmen. Man stellt selbst ein, zu welchen Zeiten der Roboter aktiv werden soll. Sogar morgens kann man die meisten Modelle problemlos arbeiten lassen, ohne andere durch starken Lärm zu wecken. Mähroboter sind in der Regel nämlich deutlich leiser als durchschnittliche Rasenmäher mit Benzinmotor. Im Gegensatz zu jenen herkömmlichen Rasenmähern arbeiten die Roboter auch deutlich energieeffizienter.


Was ist bei Mährobotern zu beachten?

Preislich bewegen sich die Roboter in einem weiten Spektrum von 300 bis zu über 1500 Euro. Natürlich muss man hier nicht gleich zu den teuersten Modellen greifen. Aufgrund der Gefahr, die von einem qualitativ schlechten Gerät ausgehen kann, sollte die Wahl aber eher auf ein Gerät im höheren dreistelligen Bereich fallen. Die Entscheidung liegt aber völlig im Ermessen des Nutzers, denn auch preisgünstige Modelle wie die von LANDXCAPE erhalten viele positive Nutzerbewertungen.

Markenhersteller nehmen sich das Thema Sicherheit sehr zu Herzen. Um die Verletzung von Tieren oder die versehentliche Zerstörung von Blumenbeeten zu vermeiden, dienen beispielsweise (teilweise dem Lieferumfang beiliegende) Begrenzungskabel, die man zur Eingrenzung des zu mähenden Bereiches unter der Erdoberfläche verlegen kann.

Weiterhin zu beachten ist, dass viele Geräte Probleme mit zu starker Feuchtigkeit haben. Vor allem die Ladestationen sollten gut vor Nässe geschützt und daher an einem trockenen Bereich verortet sein.


Es gibt bereits smarte Mähroboter, welche per App gesteuert werden können.
(Bild: Amazon/LANDXCAPE)

Auch günstigere Mähroboter haben smarte Funktionen. Ihr Gerät können Sie ganz einfach per App steuern.


Smarte Bewässerungssysteme


Intelligente Systeme zur Bewässerung des Gartens gibt es in zwei Formen. Zur reinen Analyse der Bodenbeschaffenheit bzw. der Bodenfeuchtigkeit dienen Gartensensoren. Diese liefern einem notwendige Informationen und können einen dann per App daran erinnern, dass es Zeit ist, die Pflanzen zu gießen. So werden selbst Leute ohne grünen Daumen zu erfolgreichen Hobbygärtnern. Preislich bewegen sich die genannten WLAN fähigen Sensoren im höheren zweistelligen Bereich.

Wer etwas mehr Budget zur Verfügung hat und zusätzlich den Bewässerungsprozess an sich automatisieren möchte, der greift zu einem Starterset wie von Gardena, welches zuständig für intelligente Bewässerung ist. Es besteht aus der Smart Water Control, dem Smart Sensor und einem Smart Gateway. Das Set ist komplett steuerbar über das Smart Phone und versorgt einen mit Infos und Benachrichtigungen, wie zum Beispiel Frostwarnungen. Sinnvoll ist die Anschaffung eines solchen Sets, wenn man öfter auf Reisen ist und nicht ständig den Nachbarn darum bitten will, die Blumen zu gießen.


Die Smart Water Control bewässert Ihren Garten automatisiert und smart.
(Bild: Amazon/Gardena)

Die Smart Water Control ist ein Bewässerungscomputer, der direkt am Wasserhahn angebracht ist. Er regelt den Wasserfluss.


Poolroboter


Auch Leute, die einen Pool besitzen, wissen um den Aufwand, den die regelmäßige Reinigung des Beckens und des darin vorhandenen Wassers erfordert. Poolsaugroboter oder auch Aquabots, können sowohl Beckenboden als auch Beckenwände reinigen, indem sie Algen, Bakterien, Blätter usw. entfernen. Lediglich den darin enthaltenen Filterkorb muss man ab und an selbst reinigen.





Smarte Sicherheitssysteme


Der Garten, der bei manchen eine nahtlose Erweiterung des Wohnraums der eigenen vier Wände darstellt, sollte am besten ebenso wie der Innenbereich vor Eindringlingen geschützt werden. Zum Schutz des Außenbereiches bieten sich einem eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten.

Auf simpelste Weise kann automatisierte Beleuchtung bereits abschreckend auf ungebetene Gäste wirken. Einbrecher etwa agieren gerne im Schutze der Dunkelheit, automatische Gartenleuchten jedoch erhellen Außenbereiche sobald deren Sensoren nach Sonnenuntergang keine Lichteinstrahlung mehr wahrnehmen.

Sollte sich doch jemand Zugang zum Grundstück verschafft haben, können Tür- bzw. Fenstersensoren die Zugänge zum Haus überwachen. Geräte solcher Art lassen sich in einen Alarmmodus versetzen. Im Fall einer unbefugten Öffnung von Tür- oder Fenster wird darauf aufmerksam gemacht. Eine vernetzte Sirene kann daraufhin ein lautstarkes Alarmsignal von sich geben oder man bekommt eine entsprechende Push-Benachrichtigung auf sein Handy.

Für die Bereitstellung von Videomaterial eignen sich smarte Überwachungskameras sehr gut. Oft zahlt man hierfür eine kleine monatliche Gebühr für die externe Speicherung des Bildmaterials. Praktisch bei smarten Überwachungskameras ist die Möglichkeit des Fernzugriffs auf das Bildmaterial über mobile Geräte oder aber Smart Speaker mit Bildschirm wie dem Amazon Echo Show. Vielseite Überwachungskameras sind bereits ab einem Preis von etwa 80 Euro zu erwerben.

Um die Sicherheit in Ihrem Smart Home zu erhöhen, lohnt sich der Einsatz von smarten Überwachungskameras.
(Bild: Amazon/Ring)




Überwachungskameras wie die Ring Spotlightcam bieten viele Sicherheitseigenschaften, wie eingebaute Lichter, Sirene und eine Gegensprechfunktion.







WLAN-Zwischenstecker für das Smart Upgrade von Gartengeräten


Aus den eigenen vier Wänden kennen wir bereits WLAN-fähige Steckdosen, die es ermöglichen den Stromfluss per Handy-App oder Sprachassistenten zu steuern. Auf diese Weise können Sie handelsüblichen elektronischen Geräten ein Smart Upgrade verpassen und nebenbei Strom sparen. Nach demselben Prinzip funktionieren auch die Funksteckdosen für den Außenbereich wie zum Beispiel von innogy – diese können mit zusätzlicher Kapazität diversen Wetterverhältnissen standhalten. Die Geräte sind resistent gegen Spritzwasser und können extremen Umgebungstemperaturen locker die Stirn bieten. Auch Osram bietet Outdoor-Zwischensteckdosen wie den Smart+ Outdoor Plug an, die statt WLAN eine ZigBee-Anbindung für die eingesteckten Geräte ermöglicht. Mit diesem Standard können unter anderem Alexa Echo Plus Geräte bzw. Amazon Echo Geräte der 4. Generation kommunizieren.


Smart Home Wetterstationen


Um sich vor potenziellen Unwettern rechtzeitig wappnen zu können, können kleine Wetterstationen eingesetzt werden, welche nötigen Daten sammeln und analysieren und dem Nutzer im Anschluss zur Verfügung stellen. Die gesammelten Informationen wie Temperatur, Windstärke und Luftfeuchtigkeit können jederzeit per App oder Sprachbefehl abgefragt werden. Denkbar sind auch Kombinationen mit anderen smarten Geräten. Deutet alles auf ein Unwetter hin, könnten sich zum Beispiel Markisen automatisch ausfahren, um vor der Gefahr zu schützen. Wetterstationen wie die Sainlogic Profi WLAN-Wetterstation haben ein Display, welcher die Daten aufzeigt – alternativ sieht man die Daten auch auf einem mobilen Gerät ein.

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